Dbox die Geschichte

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Das Board mit Freiheiten




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Die d-box (mit dem Beinamen Multimedia-Terminal) ist ein Receiver der Kirch-Gruppe für den digitalen Fernsehprogrammanbieter DF1 (später Premiere, heute Sky Deutschland), der ab August 1996 für 890 DM (455 Euro) und im Fachhandel angeboten wurde. Seit 2001 werden keine neuen Geräte mehr produziert.

Von Nokia stammen die in Deutschland durch Premiere World sehr verbreiteten d-box I und neue und von der Software her eher unbrauchbare d-box II. Beide Modelle werden natürlich auch direkt von Nokia angeboten: Nokia Mediamaster 9200/9500/9600 (in div. Varinaten) und der Nokia Mediamaster 9800

Ein absolut neuer Stern (01-2001) am Premiere dbox-Himmel ist die Sagem dbox:

Die installierte Software entspricht der, welche schon aus der Nokia dbox II bekannt ist. Die interne Hardware entspricht in weiten Zügen der Box von Nokia. Die sagem Box schein in der Bedienung ein wenig schneller zu sein, als die dbox II von Nokia. In einem mehrtägigen Dauertest ist die Sagem-Box nicht ein einziges Mal abgestürzt.


1996 - dbox I oder Mediamaster 9200

Nokia dbox1.jpg


Die dbox I ist ein solider DVB-Reciver, leider mit der original BetaReserch-Software relativ langsam. Im original-Zustand fehlen diverse nützliche Features: wie zum Beispiel Digital-Audio-Out. Seit Mai-2001 gibt es allerdings die Möglichkeit, ein AC3-fähigen digitalen optischen Ausgang nachrüsten zu lassen. Es gibt aber via BDM-Interface die Möglichkeit, andere Software auf zu spielen.

Zum Hauptartikel dbox 1

Mediamaster 9450 S

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Hier handelt es sich um eine Neuentwicklung. Es können ca. 180 TV und ca. 200 Radioprogramme empfangen werden. Leider nur Free-TV !!! Egal ob im Ku- oder C-Band, der Nokia Mediamaster 9450S garantiert den Empfang vieler TV-Programme. Der digitale Receiver kann dabei SCPC und MCPC abgestrahlte Programme empfangen. Und was die Erstinstallation betrifft: die Box ist auf die Satelliten Astra und Eutelsat vorprogrammiert.


weiter zum Hauptartikel Mediamaster 9450 S

Mediamaster 9600 S

9600s.gif

Der Mediamaster 9600 entspricht technisch der dbox1. Er hat jedoch kein CAM on-Board. Im original-Zustand fehlen diverse nützliche Features: wie zum Beispiel Digital-Audio-Out. Seit Mai-2001 gibt es allerdings die Möglichkeit, ein AC3-fähigen digitalen optischen Ausgang nachrüsten zu lassen. Dafür kann jedoch über einen PCMCIA-Steckplatz ein CAM-Modul stecken.

Mediamaster 9800 S

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Der neue Mediamaster ist bis auf die Software und die Fernbedienung mit der d-box II identisch. Leider ist es lt. Auskunft von Nokia momentan nicht möglich damit Premiere World zu empfangen.

http://www.telesat-info.de/sat/001/9800/nokia0.zip

http://www.telesat-info.de/sat/001/9800/nokia9800s_test_ma2.zip

http://www.telesat-info.de/sat/001/9800/nokia9800s_test_ma12.zip

Mediamaster 9902 S

Nokia mediamaster9902s.jpg

Ein interessantes Gerät ist der Nokia Mediamaster 9902 S, der momentan nur als Satellitenversion erhältlich ist. Fraglich bleibt, ob Nokia irgendwann die Kabelvariante 9902 C nachliefert. Im Preis ist der Mediamaster 9902 S durchaus konkurrenzfähig. Bei einigen Händlern ist er schon für 1225 DM verfügbar. 40 GB Festplattenkapazität gehören bei Nokia zum Standard. Damit lassen sich 15 bis 20 Stunden Film aufzeichnen. Als einziges Gerät des Vergleichs besitzt dieser Digitalreceiver nur ein Common Interface. Für Premiere oder MediaVision ist dies dennoch ausreichend. Auf den ersten Blick fällt einem der direkte Kartenleser auf. Man denkt sofort, dass man kein Conditional Access Modul (CAM) mehr braucht. Doch die deutschen Käufer werden enttäuscht. Der Kartenleser ist nur für das Verschlüsselungsverfahren Viaacess vorgesehen, dass im Ausland Einsatz findet. Mit Betacrypt-Irdeto-Karten wie bei Premiere erforderlich, kann man damit nichts anfangen. Deshalb muss man erst ein CAM erwerben.

weiter zum Hauptartikel Mediamaster 9902 S

1999 dbox2

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Die dbox2 stellt eine Weiterentwicklung der dbox I dar. Sie hat ein erheblich besseres Display, einen durch- geschleiften Sat-Eingang und digitaler Tonausgang. (auch AC3) Leider ist die Software der Box noch schlechter als bei dem Vorgängermodell. Sie läßt sich auch nicht durch eine andere ersetzten. Mit der aktuellen Version 1.5 (12/2000) sind die gröbsten Mängel jedoch behoben. Ein vernünftiges Arbeiten ist damit jedoch sehr schwierig.

  • Prozessor: Motorola PPC 823 66 MHz
  • Speicher: 8 MB Flash, 32 MB SDRAM (erweiterbar)
  • internes V 90 Modem
  • Ethernet-Anschluss (10 Base T)
  • analoger und optisch-digitaler Audioausgang
  • LCD-Display (120 x 64 Bildpunkte)
  • Stromaufnahme: normal 16W, Standby 14W, LowPower 4W



  • 06.04.1999

Die Firma NOKIA hat in diesen Tagen die millionste d-box an die Kirch-Gruppe ausgeliefert. Über 800.000 dieser Geräte sind nach NOKIA-Angaben bereits bei den Abonnenten von DF1, Premiere oder der Deutschen Telekom oder bei Konsumenten von digitalem Free-TV in Betrieb.


Zum Hauptartikel dbox2


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